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Pudelstandard FCI

Änderungen im Jahr 2024 und verständliche Erklärung

Der Standard des Pudels ist nicht mehr derselbe.

Viele Jahre lang wurde die Rasse durch sehr strenge Regeln definiert, insbesondere hinsichtlich der Farben und der Präsentation. Der neue FCI-Standard bringt jedoch wichtige Änderungen mit sich, die nicht jeder kennt oder richtig versteht.

Sind jetzt neue Farben erlaubt?
Haben sich die Bewertungskriterien geändert?
Was gilt weiterhin als schwerwiegender Fehler oder als disqualifizierender Mangel?

Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen die Unterschiede zwischen dem alten und dem neuen Pudelstandard – mit einer klaren und fachlichen Erklärung, die auf der tatsächlichen Auslegung des offiziellen Dokuments basiert.

Gehen wir Seite für Seite durch und schauen wir uns an, was sich genau geändert hat.

FCI 2007        FCI 2024        Was hat sich geändert?
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Ein Übersetzer (Puerto Rico)

Jetzt:
Zwei Übersetzer

👉 Dies ist nicht nur eine Formalität, sondern weist darauf hin, dass das Dokument überarbeitet wurde.

Im aktualisierten Standard wurden neue Körperproportionen aufgenommen, um die Struktur des Pudels genauer zu definieren.

Nun wird nicht nur das Verhältnis zwischen Fang und Schädel berücksichtigt, sondern auch die allgemeine Ausgewogenheit des Körpers, beispielsweise das Verhältnis der Körperlänge zur Widerristhöhe.

Dadurch wird eine präzisere Bewertung ermöglicht und subjektiven Interpretationen wird entgegengewirkt.

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Der aktuelle Standard definiert die Körperproportionen genauer, wodurch der Pudel objektiver und nicht nur nach dem äußeren Erscheinungsbild beurteilt werden kann.

Im Standard von 2024 wird dem Temperament des Hundes besondere Bedeutung beigemessen, wobei sein Charakter noch vor seinem Verhalten hervorgehoben wird.

Der neue Standard strebt einen ausgewogeneren und eleganteren Kopf an und vermeidet Extreme wie zu schwere oder übertriebene Kopfformen.

Der Stop (Stirnabsatz) soll dezent ausgeprägt sein, darf jedoch nicht fehlen. Dadurch bleibt der für den Pudel typische Ausdruck erhalten.

Der Standard von 2024 passt die Nasenpigmentierung an die neu anerkannten Farbvarianten an, einschließlich zweifarbiger und dreifarbiger Pudel.

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Der aktuelle Standard verlangt ein vollständiges und kräftiges Gebiss, was auf eine stärkere Berücksichtigung der Gesundheit und Funktionalität des Hundes hinweist.

Im neuen Standard wird die Bedeutung der Pigmentierung besonders hervorgehoben, insbesondere bei hellen Hunden, bei denen die Augenlider möglichst dunkel pigmentiert sein sollen.

Der aktuelle Standard bevorzugt etwas längere Ohren, die idealerweise über die Lefzenwinkel hinausreichen und so den eleganten Ausdruck des Pudels unterstreichen.

👉 Man erkennt deutlich, dass die Formulierungen heute:

  • präziser sind

  • strenger sind

  • weniger vage sind

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Der aktuelle Standard beschreibt den Körper auf strukturiertere Weise und trennt die einzelnen Bereiche klar voneinander, um eine präzisere Bewertung zu ermöglichen.

Neu eingeführt wurde das Konzept der oberen Linie (Rückenlinie), mit der die Harmonie und Festigkeit des Rückens als Ganzes beurteilt werden.

Der Standard bewertet nun die gesamte untere Linie des Körpers und nicht nur den Bauchbereich, wodurch die Körperstruktur umfassender betrachtet wird.

Der aktuelle Standard verbietet das Kupieren der Rute und entspricht damit den modernen Tierschutzbestimmungen.

Zusätzlich wurde eine Gesamtbewertung der Gliedmaßen eingeführt, bei der nicht nur einzelne Bereiche, sondern deren Zusammenspiel beurteilt wird.

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Der aktuelle Standard verlangt eine intensivere Pigmentierung der Krallen und Gliedmaßen, insbesondere bei hellen Farbvarianten.

Zusätzlich wurde eine Gesamtbewertung der Hinterhand eingeführt, bei der das Zusammenspiel aller Teile und nicht nur einzelne Merkmale beurteilt wird.

Der aktuelle Standard beschreibt die Hinterpfoten in einem eigenen Abschnitt, wodurch ihre Struktur genauer bewertet werden kann.

Die Struktur des Standards wurde neu organisiert, wobei die Beschreibung des Haarkleids nun in einem klar abgegrenzten eigenen Abschnitt dargestellt wird.

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👉 NEUE ZUGELASSENE FARBEN

Der neue FCI-Standard führt bedeutende Änderungen bei den Farben des Pudels ein, erweitert die Möglichkeiten und definiert die Qualitätskriterien genauer.

Zweifarbige Pudel (Parti), wie Schwarz-Weiß oder Grau-Weiß, werden nun offiziell anerkannt.

Bei zweifarbigen Pudeln muss Weiß die vorherrschende Farbe sein.

Jegliche weißen Abzeichen bei einfarbigen Pudeln gelten als äußerst unerwünscht.

Die graue Farbe kann je nach Alter unterschiedliche Schattierungen aufweisen.

Falbfarbene (Leonado-) Pudel werden nun in einem breiteren Farbspektrum akzeptiert.

Diese Änderungen spiegeln die Weiterentwicklung des Standards wider und sorgen für mehr Präzision sowie eine bessere Anpassung an die genetische Realität der Rasse.

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Neue Farbzeichnungen beim Pudel (FCI 2024)

Der aktualisierte Standard enthält erstmals eine detaillierte Beschreibung mehrfarbiger Pudel, einschließlich zweifarbiger, dreifarbiger und weiterer mehrfarbiger Fellzeichnungen.

Das sogenannte „Tuxedo“-Muster mit weißen Abzeichen an bestimmten Körperstellen wird anerkannt.

Die lohfarbenen Abzeichen und ihre genaue Position am Körper werden präzise beschrieben.

Dreifarbige Pudel (Schwarz, Weiß und Lohfarben) werden ebenfalls berücksichtigt.

Neue Farbvarianten wie gestromt (Brindle) werden hinzugefügt.

Trotz dieser Erweiterung bevorzugt der Standard weiterhin eindeutig einfarbige und gleichmäßige Farben.

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Änderungen bei der Bewertung des Pudels (neuer FCI-Standard)

Der aktualisierte Standard führt einen moderneren Ansatz bei der Bewertung der Rasse ein, der stärker auf Gesundheit, Wohlbefinden und Funktionalität des Hundes ausgerichtet ist.

Ein deutlich erkennbarer Geschlechtsdimorphismus wird gefordert.

Fehler werden nach ihrem Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden bewertet.

Starre Kriterien für eine automatische Disqualifikation wurden reduziert.

Die Größenbegrenzungen werden weniger streng ausgelegt.

Die morphologische Beurteilung wurde vereinfacht und lässt dem fachkundigen Richter mehr Spielraum für seine Bewertung.

Dieser Ansatz spiegelt die Entwicklung hin zu einem funktionaleren, ausgewogeneren und besser an die Realität der Rasse angepassten Standard wider.

Abschließende Änderungen im Pudel-Standard (FCI 2024)

Der aktualisierte Standard führt eine modernere und ausgewogenere Sichtweise auf die Rasse ein, bei der Ästhetik mit Funktionalität und Gesundheit verbunden wird.

Die Harmonie der Farbe sowie die Verteilung der Abzeichen werden bewertet.

Begriffe wie „Mis-Marking“ und „Piratenzeichnung“ werden eingeführt.

Die Bedeutung von Gesundheit und Funktionalität in der Zucht wird stärker betont.

Übermäßiges Grooming auf Ausstellungen wird eingeschränkt.

Die zugelassenen Schuren und Frisuren werden präzise beschrieben.

Ziel ist eine gerechtere Bewertung, bei der die tatsächliche Qualität des Hundes wichtiger ist als seine rein ästhetische Präsentation.

Hier finden Sie die zusätzlichen Seiten des neuen Standards, da dieser umfangreicher ist als die vorherige Version.

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