

Ernährung
Unterschied zwischen der Verdauung des Hundes und der des Menschen
Viele Menschen glauben, dass Hunde mit etwas Maßhaltung dasselbe essen können wie wir. Die Realität ist jedoch, dass das Verdauungssystem des Hundes ganz anders funktioniert als das des Menschen. Ein Hund ist kein kleiner Mensch. Sein Organismus ist an eine andere Ernährung, eine andere Magensäure und einen anderen
Verdauungsprozess angepasst. Deshalb können einige Lebensmittel,
die für uns ganz normal sind, bei Hunden Verdauungsprobleme,
Unverträglichkeiten oder sogar gesundheitliche Risiken verursachen.
Diese Unterschiede zu verstehen, ist entscheidend, um häufige Fehler
zu vermeiden – besonders dann, wenn selbst gekochtes Futter ohne
Fachwissen zusammengestellt oder Essensreste vom Tisch als
„Leckerbissen“ gegeben werden. In diesem Video erklären wir
anschaulich und leicht verständlich, wie die Verdauung des Hundes
funktioniert und worin sie sich tatsächlich von unserer unterscheidet.
Welches Futter ist für einen Hund am besten?
Es gibt nicht das eine perfekte Futter für alle Hunde. Jeder Hund reagiert unterschiedlich – abhängig von seiner Verdauung, seiner Größe, seinem Alter und seinem Gesundheitszustand.
Grundsätzlich kann ein Hund ernährt werden mit:
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Trockenfutter
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Nassfutter
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natürlich zusammengestellter Ernährung
Jede dieser Möglichkeiten hat ihre Vor- und Nachteile. Trockenfutter ist beispielsweise praktisch und ausgewogen, wenn es hochwertig formuliert wurde. Eine natürliche Ernährung kann dagegen die Verdauung und die Fellqualität verbessern, wenn sie sorgfältig geplant wird. Das Wichtigste ist jedoch nicht die Art der Fütterung, sondern wie gut der Hund sie tatsächlich verträgt.
Kleine Hunde ≠ große Hunde
Bei kleinen Hunderassen wie dem Toy-Pudel spielt die Ernährung eine noch wichtigere Rolle. Ihr Stoffwechsel arbeitet schneller, und sie benötigen Futter mit einer höheren Konzentration an Energie und Nährstoffen. Außerdem:
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haben sie oft eine empfindlichere Verdauung
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lehnen bestimmte Futtersorten leichter ab
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spielt die Größe der Kroketten eine sehr wichtige Rolle
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reagieren sie empfindlicher auf plötzliche Futterumstellungen
Deshalb funktioniert das, was für einen großen Hund geeignet ist, bei einem Toy-Hund oft nicht.
Unser eigenes Experiment (fast 2 Jahre Tests)
Vor einigen Jahren haben wir ein recht ehrgeiziges Experiment durchgeführt.
Wir testeten praktisch alle Trocken- und Nassfuttersorten, die damals in Spanien erhältlich waren.
Das war kein kurzfristiges Projekt:
👉 Wir haben fast zwei volle Jahre dafür aufgewendet.
Wie wir vorgegangen sind
Wir arbeiteten mit Gruppen von jeweils fünf Hunden.
Jede Gruppe erhielt etwa einen Monat lang dasselbe Futter. Anschließend wurden die Ergebnisse ausgewertet.
Dabei achteten wir auf:
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das Körpergewicht des Hundes
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den Zustand des Fells
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den Zustand der Zähne
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die Verdauung
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und etwas sehr Wichtiges: ob der Hund das Futter stehen ließ
Außerdem dokumentierten wir, wie oft der Hund das Futter während dieses Monats verweigerte.
Unsere Hunde stehen an erster Stelle
Unsere Hunde sind kein „Labormaterial“.
Sie sind ein Teil unseres Lebens.
Deshalb hatten wir eine klare Regel:
👉 Wenn ein Hund das Futter anderthalb Tage hintereinander verweigerte, wurde dieses Produkt sofort aus dem Test genommen.
Wir erzwingen keine Situationen, die das Wohlbefinden unserer Hunde beeinträchtigen könnten.
Reale Ergebnisse, keine Theorie
Im Laufe dieser zwei Jahre haben wir einige Dinge sehr deutlich erkannt:
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Futtersorten, die auf dem Papier gut aussahen … den Hunden aber überhaupt nicht schmeckten
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teure Produkte, die keine besonders guten Ergebnisse lieferten
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enorme Unterschiede bei Verdauung und Akzeptanz
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und sehr eindeutige Reaktionen der Hunde
(In manchen Fällen machten die Hunde ziemlich deutlich, was sie von einem bestimmten Futter hielten. 😄)
👉 Hunde lügen nicht. Wenn ihnen etwas nicht gefällt, zeigen sie es ganz deutlich.
Reale Vergleiche: Trockenfutter und Nassfutter
Nachdem wir Etiketten analysiert, Produkte fast zwei Jahre lang getestet und nach einer objektiven Methode gesucht hatten, um Futtermittel zu vergleichen, kamen wir zu einer Schlussfolgerung:
👉 Es reicht nicht aus, nur auf den Preis des Futtersacks oder auf die Marke zu schauen.
Deshalb haben wir unser eigenes Bewertungssystem entwickelt.
Unser wichtigstes Kriterium (eigene Methode unseres Zwingers)
Um verschiedene Futtersorten möglichst objektiv vergleichen zu können, verwenden wir ein einfaches, aber sehr aufschlussreiches System:
👉 Wir berechnen, wie viel tatsächlich für 1 kg Fleisch (oder Fisch) im Produkt bezahlt wird.
Dadurch wurden Unterschiede sichtbar, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind:
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günstige Produkte, die am Ende teuer sind
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teure Futtersorten mit einem besseren tatsächlichen Preis-Leistungs-Verhältnis
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große Unterschiede zwischen Marken, die scheinbar sehr ähnlich sind
Zweites Kriterium: VIP-Bewertung unseres Zwingers
Zusätzlich zur rechnerischen Analyse berücksichtigen wir einen zweiten sehr wichtigen Faktor: 👉 VIP-Bewertung (von 0 bis 10)
Diese Bewertung basiert auf unseren praktischen Erfahrungen nach vielen Monaten der Anwendung:
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Akzeptanz des Futters
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Verdauung
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Zustand des Fells
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langfristige Stabilität
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allgemeines Verhalten des Hundes
Das ist keine Theorie. Das ist tägliche Praxis mit Hunden.
Zwei Arten von Vergleichen
Wir haben die Ergebnisse auf zwei separate Seiten aufgeteilt:
🟤 Trockenfutter für kleine Hunderassen
Ein spezieller Vergleich für kleine Hunde, bei denen die Größe der Kroketten und die Verdauung besonders wichtig sind.
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🟠 Nassfutter für Hunde
Analyse von Nassfutter nach denselben Kriterien: tatsächliche Proteinkosten und Bewertung auf Grundlage praktischer Erfahrungen.
👉
Wichtig
Diese Tabellen wurden nicht erstellt, um dir zu sagen: „Kaufe dieses Produkt.“
👉 Sie sollen dir helfen zu verstehen, was du tatsächlich kaufst und wie viel du wirklich dafür bezahlst.
Zusammensetzung von Hundefutter (vergrößerte Originaletiketten)
Die tatsächliche Zusammensetzung vor dem Kauf sehen
Wenn du Trocken- oder Nassfutter kaufst, siehst du normalerweise nur die attraktive Vorderseite der Verpackung.
Die Zusammensetzung befindet sich dagegen auf der Rückseite – in kleiner Schrift.
Und in vielen Fällen kann man sie erst richtig lesen, nachdem man das Produkt bereits gekauft hat.
Deshalb haben wir vergrößerte Originalfotos der Etiketten verschiedener Hundefuttermittel zusammengestellt.