

🐩 Grundkurs für Hundetricks
Lernen von Tricks ist nicht nur nützlich – es macht auch Spaß.
Der Pudel gehört zu den intelligentesten Hunderassen der Welt, und ihm nichts beizubringen wäre wirklich schade.
Gemeinsames Training stärkt die Bindung zwischen euch, hilft dem Hund, ausgeglichener zu sein, und macht den Alltag deutlich interessanter. Und außerdem … wirst du stolz auf deinen Hund sein. 😉
Bevor du mit diesen Tricks beginnst, hoffen wir, dass du bereits unsere vorherigen Kurse für Welpen und das Zusammenleben mit dem Hund absolviert hast und bereits eine Vorstellung davon hast, wie dein Hund denkt.
❓ Vorbereitung: Häufig gestellte Fragen und Antworten



Grundlegende Tricks Schritt für Schritt
Pfötchen geben
Pfötchen geben gehört oft zu den ersten Tricks, die viele Hunde lernen, weil er einfach ist, niedlich aussieht und schnell Erfolgserlebnisse bringt. Außerdem hilft er dem Hund, das Grundprinzip des Trainings zu verstehen: zuhören, etwas ausprobieren und eine Belohnung erhalten.
So bringst du es deinem Hund Schritt für Schritt bei:
1. Setze den Hund vor dich.
Am besten beginnt ihr an einem ruhigen Ort ohne viel Lärm oder Ablenkungen. Dein Hund sollte aufmerksam sein und Lust haben mitzumachen.
2. Bereite eine kleine Belohnung vor.
Verwende etwas, das dein Hund besonders gerne mag und schnell fressen kann. Ideal ist ein Leckerli, das nicht lange gekaut werden muss, damit der Trainingsfluss nicht unterbrochen wird.
3. Schließe die Belohnung in deiner Hand ein.
Halte deine geschlossene Hand auf Höhe seiner Schnauze. Die meisten Hunde werden zunächst versuchen, daran zu schnuppern, sie zu lecken oder sie mit der Nase zu berühren.
4. Warte geduldig.
Gib noch kein Kommando. Dein Ziel ist es, darauf zu warten, dass der Hund von sich aus eine Pfote hebt, um an die Belohnung zu gelangen.
5. Sobald er deine Hand mit der Pfote berührt, lobe und belohne ihn.
Sage genau in diesem Moment ein kurzes Lob wie „Sehr gut!“ oder verwende dein übliches Markersignal und gib ihm die Belohnung.
6. Wiederhole die Übung mehrmals.
Übe einige Wiederholungen, damit der Hund versteht, welche Handlung zum Erfolg führt.
7. Füge das verbale Kommando hinzu.
Wenn dein Hund die Pfote bereits recht schnell anbietet, kannst du das Kommando „Pfote“ hinzufügen. Sage zuerst das Wort, halte dann die Hand hin und belohne ihn, wenn er die Pfote gibt.
8. Zeige schließlich die leere Hand.
Wenn er die Übung verstanden hat, führe sie ohne Futter in der Hand aus. Die Belohnung kommt dann aus der anderen Hand oder aus deiner Tasche. So lernt der Hund, auf das Signal zu reagieren und nicht nur nach Futter zu suchen.

⚠️ Häufige Fehler:
👉 „Pfote, Pfote, Pfote“ immer wieder wiederholen.
Wenn du das Wort ständig wiederholst, versteht der Hund irgendwann nicht mehr, was es eigentlich bedeutet. Das Kommando sollte nur einmal gegeben werden.
👉 Nicht lange genug warten.
Manchmal braucht der Hund ein paar Sekunden, um etwas auszuprobieren. Wenn du ihm zu schnell hilfst, gibst du ihm keine Gelegenheit, selbst nachzudenken.
👉 Zu spät belohnen.
Wenn die Belohnung zu spät kommt, verbindet der Hund sie möglicherweise nicht mit dem Heben der Pfote, sondern mit etwas anderem, das er danach gemacht hat.
👉 Die Hand zu früh öffnen.
Wenn der Hund das Leckerli bereits durch Schnüffeln oder Anstupsen mit der Nase bekommt, hat er keinen Grund mehr, die Pfote einzusetzen.
👉 Die Pfote selbst nehmen und bewegen.
Das kann den Hund verwirren und den Trick unklar machen. Besser ist es, wenn die Aktion von ihm selbst ausgeht.
👉 Zu viele Wiederholungen machen.
Wenn die Übung zu lange dauert, verliert der Hund das Interesse und führt sie immer schlechter aus.
🐾 Beide Pfoten geben
So bringst du es deinem Hund bei:
-
Beginne mit dem bereits bekannten Trick „Pfötchen geben“.
-
Bitte deinen Hund anschließend um die andere Pfote.
-
Belohne ihn, wenn er beide Pfoten hebt.
Häufige Fehler:
👉 Zu schnell vorgehen, ohne das Geben einer einzelnen Pfote ausreichend zu festigen.
👉 Den Hund mit unklaren Signalen oder unterschiedlichen Handzeichen verwirren.


🐶 Sitz
Das Kommando „Sitz“ ist eines der wichtigsten überhaupt.
Es bildet die Grundlage für viele weitere Übungen und hilft dabei, den Hund zu beruhigen und sein Verhalten besser zu kontrollieren.
🎯 Ziel:
Der Hund soll:
👉 sich setzen, wenn du es ihm sagst,
👉 die Position einige Sekunden lang halten,
👉 das Kommando auch ohne sichtbares Futter ausführen.
🪜 So bringst du es deinem Hund Schritt für Schritt bei
1. 🐕 Stelle den Hund vor dich.
An einem ruhigen Ort, ohne Ablenkungen.
2. 🍖 Verwende eine kleine Belohnung.
Etwas, das dein Hund mag und schnell fressen kann.
3. ✋ Führe die Belohnung nach oben.
Bewege sie von seiner Schnauze aus nach oben und leicht nach hinten. Meist setzt sich der Hund dann ganz natürlich hin.
4. 🗣️ Markiere und belohne.
Sobald er sitzt:
👉 sage „Sehr gut!“ oder dein Markersignal,
👉 und gib ihm die Belohnung.
5. 🔁 Wiederhole die Übung mehrmals.
Damit er versteht, welche Handlung funktioniert.
6. 🧠 Füge das Kommando hinzu.
Wenn er es schon leicht ausführt:
👉 sage „Sitz!“,
👉 und mache danach die Handbewegung.
7. 👋 Führe das Sichtzeichen ein.
Zum Beispiel: ✋ Handfläche nach oben oder eine Handbewegung nach oben.
⏱️ Wie lange üben:
5–10 Minuten, mehrmals am Tag. Aufhören, wenn es gut klappt.
⚠️ Häufige Fehler:
🔁 Das Kommando ständig wiederholen: „Sitz, Sitz, Sitz…“ → der Hund versteht es irgendwann nicht mehr.
✋ Den Hund nach unten drücken → das kann Ablehnung oder Verwirrung auslösen.
⏳ Zu spät belohnen → der Hund verknüpft die Handlung nicht richtig.
😤 Zu lange Trainingseinheiten → der Hund verliert das Interesse.
📍 Das Signal ständig ändern → das verwirrt den Hund.

🐶 Platz
Das Kommando „Platz“ hilft dem Hund, sich zu entspannen, und ist im Alltag sehr nützlich.
Außerdem fördert es die Selbstkontrolle und dient als Grundlage für fortgeschrittenere Übungen.
🎯 Ziel
Der Hund soll:
👉 sich hinlegen, wenn du es ihm sagst,
👉 die Position beibehalten,
👉 ruhig und entspannt bleiben.

🪜 So bringst du es deinem Hund Schritt für Schritt bei
1. 🐕 Beginne mit „Sitz“.
Aus dieser Position ist es viel einfacher, „Platz“ zu lernen.
2. 🍖 Verwende eine Belohnung.
Halte sie vor seine Schnauze.
3. ✋ Senke die Hand zum Boden.
Führe die Belohnung langsam nach unten und leicht nach vorne. Der Hund folgt der Bewegung und legt sich hin.
4. 🗣️ Markiere und belohne.
Sobald der Hund sich hinlegt:
👉 sage „Sehr gut!“
👉 und gib ihm die Belohnung.
5. 🔁 Wiederhole die Übung mehrmals.
Damit er die Bewegung versteht.
6. 🧠 Füge das Kommando hinzu.
Wenn er es schon leicht macht:
👉 sage „Platz“ oder das Kommando, das dir gefällt,
👉 und mache danach die Handbewegung.
7. 👋 Sichtzeichen.
Du kannst verwenden: eine Handbewegung nach unten zum Boden oder die Handfläche nach unten.
⏱️ Wie lange üben:
Kurze Einheiten von 5–10 Minuten, mehrmals täglich. Immer positiv beenden.
⚠️ Häufige Fehler:
🚫 Es ohne „Sitz“ versuchen → das erschwert das Lernen deutlich.
⬇️ Die Hand zu schnell senken → der Hund kann der Bewegung nicht gut folgen.
😤 Den Hund zwingen → das erzeugt Ablehnung.
🔁 Das Kommando ständig wiederholen → es verliert seine Bedeutung.
⏳ Nicht im richtigen Moment belohnen → das sorgt für Verwirrung.

🐍 Kriechen
Das Kommando „Kriechen“ bringt dem Hund bei, sich fortzubewegen, ohne vom Boden aufzustehen.
Diese Übung eignet sich hervorragend, um die Körperkontrolle, die Konzentration und den Gehorsam zu verbessern.
🎯 Ziel
Der Hund soll:
👉 sich vorwärts bewegen, ohne aufzustehen,
👉 den Körper nah am Boden halten,
👉 die Übung kontrolliert ausführen.
🪜 So bringst du es deinem Hund Schritt für Schritt bei
1. 🐶 Beginne mit „Platz“.
Der Hund sollte vollständig liegen und entspannt sein.
2. 🍖 Verwende eine Belohnung.
Halte sie direkt vor seine Schnauze.
3. ✋ Bewege die Belohnung nach vorne, ganz nah am Boden.
Schiebe deine Hand langsam nach vorne, fast am Boden entlang. Der Hund wird versuchen, sich vorwärtszubewegen, ohne aufzustehen.
4. 🗣️ Markiere und belohne.
Sobald er sich auch nur ein kleines Stück vorwärtsbewegt:
👉 „Sehr gut!“
👉 und sofort belohnen.
5. 🔁 Wiederhole mit kurzen Bewegungen.
Am Anfang reichen schon wenige Zentimeter.
6. 🧠 Füge das Kommando hinzu.
Wenn er beginnt zu verstehen:
👉 sage „Kriech“.
👉 Und mache danach die Handbewegung.
7. 📏 Vergrößere die Distanz nach und nach.
Erst 1 Schritt → dann 2 → dann mehr.
👋 Sichtzeichen:
Eine tief geführte Handbewegung nach vorne oder die Handfläche fast am Boden.
👉 Sehr wichtig: Das Signal muss klar sein und immer gleich bleiben.
⏱️ Wie lange üben:
Kurze Einheiten, wenige Wiederholungen, aufhören, wenn es gut klappt.

🐕 Steh (Stehen bleiben)
Das Kommando „Steh“ bringt dem Hund bei, aufzustehen und stehen zu bleiben, ohne sich zu bewegen.
Es ist sehr nützlich für Untersuchungen, die Fellpflege, Ausstellungen und die allgemeine Kontrolle des Hundes.
🎯 Ziel
Der Hund soll:
👉 aufstehen, wenn du es ihm sagst,
👉 stehen bleiben,
👉 sich weder setzen noch hinlegen.
🪜 So bringst du es deinem Hund Schritt für Schritt bei
1. 🐶 Beginne mit „Sitz“ oder „Platz“.
Es ist einfacher, von einer klaren Position auszugehen.
2. 🍖 Verwende eine Belohnung.
Halte sie vor seine Schnauze.
3. ✋ Bewege sie nach vorne und leicht nach oben.
So wird der Hund ganz natürlich aufstehen.
4. 🗣️ Markiere und belohne.
Sobald er aufsteht:
👉 „Sehr gut!“
👉 und sofort belohnen.
5. ⏳ Halte die Position ein paar Sekunden.
Warte zunächst 1–2 Sekunden, bevor du belohnst.
Nach und nach kannst du die Zeit verlängern.
6. 🧠 Füge das Kommando hinzu.
Wenn er die Bewegung verstanden hat:
👉 sage „Steh“
👉 und mache danach die Handbewegung.
7. 📏 Verlängere die Dauer.
Zuerst nur wenige Sekunden → dann immer länger.
👋 Empfohlenes Signal:
Wort: „Steh“.
Geste: Hand bewegt sich nach oben.
⏱️ Wie lange üben:
Kurze Einheiten, wenige Wiederholungen, aufhören, wenn es gut klappt.
⚠️ Häufige Fehler:
⬆️ Bewegung zu schnell → der Hund versteht nicht, was gemeint ist.
😤 Am Anfang zu lange Dauer verlangen → der Hund setzt oder legt sich wieder hin.
🔁 Das Kommando ständig wiederholen → es verliert an Bedeutung.
🍖 Belohnen, bevor der Hund stabil steht → er lernt nicht, die Position zu halten.
💡 Wichtiger Tipp:
Am Anfang:
👉 belohne schon das einfache Aufstehen.
Später:
👉 belohne, wenn er stehen bleibt.
🪑 Die Vorderpfoten auf einen Gegenstand stellen
Diese Übung bringt dem Hund bei, seine Vorderpfoten auf einen Gegenstand (zum Beispiel einen kleinen Hocker) zu stellen. Sie verbessert Gleichgewicht, Koordination und Konzentration.
🎯 Ziel
Der Hund soll:
👉 seine Vorderpfoten auf einen Gegenstand stellen,
👉 die Position halten,
👉 die Übung kontrolliert ausführen.

🪜 So bringst du es deinem Hund Schritt für Schritt bei
1. 🪑 Wähle einen stabilen Gegenstand.
Das kann ein Hocker, eine Kiste oder eine niedrige Fläche sein.
👉 Wichtig: Er darf sich nicht bewegen.
2. 🐶 Stelle den Hund davor.
Direkt vor den Gegenstand, in ruhiger Position.
3. 🍖 Verwende eine Belohnung.
Halte sie vor seine Schnauze.
4. ✋ Führe ihn nach oben.
Bewege die Belohnung in Richtung des Gegenstands. Der Hund wird versuchen, sie zu erreichen, und die Pfoten daraufstellen.
5. 🗣️ Markiere und belohne.
Sobald er den Gegenstand mit den Pfoten berührt:
👉 sage „Sehr gut!“
👉 und sofort belohnen.
6. 🔁 Wiederhole die Übung mehrmals.
Damit er die Handlung versteht.
7. 🧠 Füge das Kommando hinzu.
Wenn er es schon leicht macht:
👉 sage „Hoch“ oder „Pfoten“,
👉 und mache danach die Handbewegung.
👋 Empfohlenes Signal:
Wort: „Hoch“ / „Pfoten“.
Geste: Hand bewegt sich nach oben zum Gegenstand.
⏱️ Wie lange üben:
Kurze Einheiten, wenige Wiederholungen. Aufhören, wenn es gut klappt.
⚠️ Häufige Fehler:
⚠️ Instabiler Gegenstand → der Hund verliert das Vertrauen.
⬆️ Zu große Höhe → es fällt ihm schwer oder er bekommt Angst.
😤 Den Hund zwingen → Ablehnung.
🔁 Das Kommando ständig wiederholen → es verliert an Wert.
⏳ Zu spät belohnen → er versteht nicht, was er richtig gemacht hat.
💡 Wichtiger Tipp:
Am Anfang: 👉 schon das Berühren des Gegenstands belohnen.
Später: 👉 das Halten der Position belohnen.

✋ Der Hand folgen
Diese Übung bringt dem Hund bei, deiner Hand zu folgen.
Sie gehört zu den Grundlagen des Trainings und erleichtert das Erlernen vieler weiterer Kommandos.
🎯 Ziel
Der Hund soll:
👉 deiner Hand aufmerksam folgen,
👉 die Konzentration aufrechterhalten,
👉 sich mit dir bewegen, ohne sich ablenken zu lassen.
🪜 So bringst du es deinem Hund Schritt für Schritt bei
1. 🐶 Stelle den Hund vor dich.
An einem ruhigen Ort, ohne Ablenkungen.
2. 🍖 Nimm eine Belohnung in die Hand.
Der Hund soll wissen, dass du etwas Interessantes hast.
3. ✋ Zeige die Hand nah an seiner Schnauze.
Ohne ihn zu berühren, nur nah genug, damit er ihr folgen möchte.
4. ➡️ Beginne, die Hand zu bewegen.
Mache sanfte Bewegungen: zur Seite, nach vorne, leicht nach oben oder nach unten.
5. 🗣️ Markiere und belohne.
Wenn der Hund der Hand richtig folgt:
👉 sage „Sehr gut!“
👉 und sofort belohnen.
6. 🔁 Wiederhole die Übung mehrmals.
Damit er das Spiel versteht.
7. 🧠 Füge optional ein Kommando hinzu.
Du kannst verwenden:
👉 „Folge mir“
👉 oder nur mit der Geste arbeiten.
👋 Empfohlenes Signal:
sichtbare und klare Hand, sanfte Bewegungen, immer gleich.
⏱️ Wie lange üben:
Kurze Einheiten, viele Wiederholungen.
⚠️ Häufige Fehler:
⬆️ Ruckartige Bewegungen → der Hund verliert die Spur.
📏 Die Hand ist zu weit weg → er verliert das Interesse.
😤 Zu schnell vorgehen → Verwirrung.
🔁 Zu oft wiederholen, ohne zu belohnen → er verliert die Motivation.
💡 Wichtiger Tipp:
👉 Das ist nicht nur ein Trick. Es ist die Grundlage für viele andere Übungen.

🔄 Sich drehen (Rolle machen)
Das Kommando „Rolle“ bringt dem Hund bei, sich über den Rücken zu drehen.
Es ist ein unterhaltsamer Trick, der die Koordination, das Selbstvertrauen und die Bindung zum Besitzer stärkt.
🎯 Ziel
Der Hund soll:
👉 sich hinlegen,
👉 sich vollständig um den eigenen Körper drehen,
👉 die Bewegung flüssig ausführen.
🪜 So bringst du es deinem Hund Schritt für Schritt bei
1. 🐶 Beginne mit „Platz“.
Der Hund sollte entspannt und bequem liegen.
2. 🍖 Verwende eine Belohnung.
Halte sie nah an seine Schnauze.
3. 🔄 Führe die Hand zur Seite.
Bewege die Belohnung in Richtung seiner Schulter. Der Hund wird sich leicht drehen.
4. 🔁 Führe die Bewegung weiter.
Leite ihn mit der Hand weiter, bis er die Drehung vollständig ausführt.
5. 🗣️ Markiere und belohne.
Sobald er die Rolle beendet hat:
👉 sage „Sehr gut!“
👉 und sofort belohnen.
6. 🔁 Wiederhole die Übung mehrmals.
Damit er die vollständige Bewegung versteht.
7. 🧠 Füge das Kommando hinzu.
Wenn er es schon gut macht:
👉 sage „Rolle“ oder „Dreh dich“,
👉 und mache danach die Geste.
👋 Empfohlenes Signal:
Wort: „Rolle“ / „Dreh dich“.
Geste: Hand zeichnet einen Kreis.
⏱️ Wie lange üben:
Kurze Einheiten, wenige Wiederholungen, aufhören, wenn es gut klappt.
⚠️ Häufige Fehler:
↩️ Die Bewegung nicht gut führen → der Hund bleibt auf halber Drehung stehen.
😤 Den Hund zwingen → Ablehnung.
🔁 Zu oft wiederholen → er wird müde.
⏳ Belohnen, bevor er fertig ist → er vollendet die Rolle nicht.
💡 Wichtiger Tipp:
👉 Teile die Übung auf, wenn nötig: erst eine halbe Drehung, dann die ganze Rolle.
🌊 Schwimmen lernen
Nicht alle Hunde können von Natur aus schwimmen. Obwohl sich der Pudel meist gut an Wasser gewöhnt, ist es wichtig, ihn Schritt für Schritt daran zu gewöhnen, damit er sich sicher fühlt.
🎯 Ziel
Der Hund soll:
👉 ohne Angst ins Wasser gehen,
👉 ruhig schwimmen,
👉 die Erfahrung genießen.
🪜 So bringst du es deinem Hund Schritt für Schritt bei
1. 🌿 Beginne an einem ruhigen Ort.
Am besten: flaches Wasser, keine Wellen, kein Lärm.
2. 🐶 Lass ihn die Umgebung erkunden.
Zwinge ihn nicht. Gib ihm die Möglichkeit, sich dem Wasser in seinem eigenen Tempo zu nähern.
3. 👣 Geh zuerst selbst ins Wasser.
Viele Hunde folgen ihrem Besitzer. Das gibt ihnen Sicherheit.
4. 🍖 Nutze Motivation.
Du kannst Leckerlis, Spielzeug oder einen freundlichen Ruf verwenden, 👉 um ihn einzuladen, ins Wasser zu kommen.
5. 🌊 Gehe langsam in tieferes Wasser.
Zuerst die Pfoten → dann etwas tiefer. Ohne Eile.
6. 🗣️ Verstärke jeden Erfolg.
Jeden positiven Schritt:
👉 „Sehr gut!“
👉 und belohnen.
7. 🛟 Unterstütze ihn, wenn nötig.
Am Anfang kannst du ihn sanft halten oder begleiten.
👋 Empfohlenes Signal:
Wort: „Komm“ / „Ins Wasser“.
Geste: mit der Hand einladend zeigen.
⏱️ Wie lange üben:
Kurze Trainingseinheiten, immer positiv und ohne Zwang.
⚠️ Häufige Fehler:
🚫 Den Hund ins Wasser werfen → kann dauerhafte Angst verursachen.
😤 Ihn zum Hineingehen zwingen → Ablehnung.
🌊 Mit tiefem Wasser beginnen → Unsicherheit.
❄️ Kaltes oder unangenehmes Wasser → schlechte Erfahrung.
💡 Wichtiger Tipp:
👉 Das Ziel ist nicht, dass er schwimmt.
👉 Das Ziel ist, dass er dem Wasser vertraut.